05.10.2020 3. Entzyklika - Gedanken und Überlegungen

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05.10.2020 3. Entzyklika

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Gloria Global am 5. Oktober 2020                                                                                    PDF - Datei
Gloria.tv Nachrichten

Kinder der gleichen Welt
Gestern veröffentlichte Papst Franziskus seine dritte Enzyklika Fratelli tutti. Darin verlegt er sich wieder einmal aufs Träumen. Zitat: „Träumen wir als eine einzige Menschheit, als Weggefährten vom gleichen menschlichen Fleisch, als Kinder der gleichen Erde, die uns alle beherbergt, jeder mit dem Reichtum seines Glaubens oder seiner Überzeugungen, jeder mit seiner eigenen Stimme, alles Geschwister.“

Keine Vertrautheit mit den falschen Brüdern
Frühere Päpste sagten genau das Gegenteil von Franziskus. Der heilige Pius X. erklärt im Apostolischen Schreiben „Notre Charge Apostolique“ vom August 1910, dass es – Zitat: „keine echte Brüderlichkeit außerhalb der christlichen Liebe gibt“. Leo XIII. warnt in der Enzyklika „Custodi di quella fede“ von 1892 vor jeder Vertrautheit mit gottlosen Wüstlingen und Freimaurern, die sich – Zitat: „unter der Maske der universellen Toleranz, des Respekts vor allen Religionen verstecken“.

Ohne Hunger in die Hölle
Franziskus’ Enzyklika endet mit zwei Gebeten, ein Gebet zum Schöpfer, das jeden Bezug zur Trinität und zu Jesus Christus vermeidet, und ein zweites, ökumenisches Gebet, das Gott dreifaltig nennt. Das erste Gebet erschöpft sich im Innerweltlichen. Es bittet einen Vater der Menschheit um „Dialog, Gerechtigkeit und Frieden“. Zitat: „Sporne uns an, allerorts bessere Gesellschaften aufzubauen und eine menschenwürdigere Welt ohne Hunger und Armut, ohne Gewalt und Krieg.“

Migrationskrise gelöst: Die Deutschen sollen arbeiten und zahlen
Die häufigsten Begriffe der Enzyklika sind „menschlich“, „Welt“ und „Liebe“. Ein Großteil davon und das gesamte vierte von acht Kapiteln befassen sich mit Migration. Franziskus möchte eine Welt ohne Grenzen. Seine Lösung der Migrationskrise: Mehr Visa, vereinfachte Anträge, mehr Hilfsprogramme, bessere Unterkünfte, Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen, eigene Bankkonten, Gewährung aller für den Lebensunterhalt notwendiger Dinge, Bewegungsfreiheit, Bildungsfreiheit, Familienzusammenführung und sogar Bürgerrechte.

Die Vereinten Nationen fördert Verbrechen
In der Enzyklika lobt Franziskus die Vereinten Nationen, die unter dem Deckwort „reproduktive Gesundheit“ weltweit die Abtreibung fördern. Trotzdem preist Franziskus die UNO für eine – Zitat - „Entwicklung und Förderung der Souveränität des Rechtes“. Zitat: „Es muss vermieden werden, dass dieser Organisation die Legitimation entzogen wird, denn ihre Probleme und Mängel können nur gemeinsam angegangen und gelöst werden“ – schreibt er ins Leere.

Menschen zwischen Brot und Müll
Zweimal erwähnt Franziskus en passant die Abtreibung. Er beklagt Mütter, die versklavt und zur Abtreibung gezwungen werden. Ferner kritisiert er, dass die Menschen nicht mehr als zu respektierender Wert empfunden würden, insbesondere wenn sie “wie die Ungeborenen – ‚noch nicht nützlich sind‘ oder – wie die Alten – ‚nicht mehr nützlich sind‘.“ Nächster Satz. Zitat: „Wir sind unsensibel geworden gegenüber jeder Form von Verschwendung, angefangen bei jener der Nahrungsmittel, die zu den verwerflichsten gehört.“

 
 
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